{"id":1729,"date":"2019-11-16T23:00:41","date_gmt":"2019-11-16T22:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/freieroffensive.de\/?p=1729"},"modified":"2019-11-16T23:43:37","modified_gmt":"2019-11-16T22:43:37","slug":"mira-im-novemberregen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freieroffensive.de\/index.php\/2019\/11\/16\/mira-im-novemberregen\/","title":{"rendered":"Mira im Novemberregen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sorry, das wird etwas l\u00e4nger. Wem\ndie Prosa zu viel ist, der sollte gleich zu Mira springen.<br>\n<br>\n<strong>Prolog<\/strong><br>\n<br>\nSchon den ganzen Tag regnet es, ich bin down und mir geht dieses Lied im Kopf\nrum.<br>\n<br>\nWhen I look into your eyes <br>\nI can see a love retrained.<br>\n<br>\nAls ich jetzt in Richtung Wilhelmsplatz laufe, legt es nochmal ein paar Eimer\nzu. Ich schlage den Kragen hoch, ziehe die M\u00fctze tiefer und sp\u00fcre wie die\nFeuchtigkeit weiter trotzig auf mich zu kriecht. Der Ort passt zum Wetter: hier\nwurde fr\u00fcher mit dem Schwert gek\u00f6pft, meistens Frauen, weil man das damals f\u00fcr\neine vergleichsweise humane Methode hielt &#8211; zur Freude der Zuschauer, denn das\nGaffen und sich weiden am Leid der anderen war auch vor youtube schon erfunden.<br>\nDas Wasser springt auf der Stra\u00dfe im Scheinwerferlicht und str\u00f6mt ohne weniger\nzu werden in einem breiten Schwall \u00fcber die emp\u00f6rten Gullis. Alles hastet wie\nauf der Flucht &#8211; zum Rewe, zum Zigarettenholen, zum Pumpen ins McFit, zur\nLiebsten oder einfach nur nach Hause ins Warme. <br>\n<br>\nIch finde unter dem Vordach des La Concha Schutz &#8211; eine der letzten Bastionen\nder guten alten Eckkneipen-Kultur die noch nicht durch eine hippe Gin-Bar\nverdr\u00e4ngt wurde oder durch eine Negroni-Bude in der die Barkeeper sich schon\ncooler vorkommen als McQueen in Bullit dabei aber so halbstark wirken wie\nCruise in Cocktail.<br>\n<br>\nNicht so im guten alten La Concha wo man sich noch begegnen kann, egal wie alt\nDu bist, egal was Du hast und egal wo Du herkommst&#8230;.und Rauchen kann man auch\n&#8211; zumindest jetzt noch, denn wenn die Verbotskultur so weitergeht ist damit\nauch bald Schluss. Danach kommt unser Hobby dran (der interfraktionelle\nAusschuss zur &#8222;Zukunft&#8220; der Prostitution hat im Oktober erstmals\ngetagt) und am Schluss verbieten sie noch den Wein und das Wixen. <br>\n&#8222;Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spa\u00df macht, so zu\nleben.&#8220; &#8211; das ist nicht von mir sondern von der gro\u00dfen Edith Piaf. Die ist\nzwar keine 50 geworden aber gelebt hat sie f\u00fcr Zwei und bereut hat sie auch nichts.<br>\n<br>\nMit klammen Fingern fische ich mir eine Lucky aus dem P\u00e4ckchen. Die\nStreichh\u00f6lzer sind durchweicht. Zum Gl\u00fcck habe ich noch mein Old Boy\neingesteckt und auf das ist Verlass. Ich ziehe den ersten w\u00fcrzigen Rauch ein\nund mit ihm die Illusion von W\u00e4rme und Geborgenheit. <br>\n<br>\nDie Teenies am Tisch neben mir feiern ihre kleine Flucht aus dem hirnrissigen\nBildungsersatz-auf-Speed den wir G8 nennen mit ein paar Runden\n&#8222;Mexikaner&#8220;. An der Bar sitzen die Stammis bei Bier und Kurzem, die\n\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen spielen Backgammon.<br>\n<br>\nIch bestelle mir ein Glas &#8211; just tryin&#8216; to kill the\npain. An Tagen wie diesem fehlt mir deine Stimme besonders und ich kann\nnicht fassen, dass sie verstummt ist.<br>\n<br>\nAnd it&#8217;s hard to hold a candle <br>\nin the cold November rain.<br>\n<br>\nDer Alkohol, das Nikotin und die W\u00e4rme vertreiben schlie\u00dflich die schwarzen\nGedanken weit genug, dass ich mich wieder dem Leben und der Stra\u00dfe zuwende. <br>\nDer Regen hat nachgelassen, ein paar schnelle Schritte kl\u00e4ren den Kopf. Im Deli\nan der Ecke gegen\u00fcber dem Z\u00fcblin hole ich mir was f\u00fcr frischen Atem, ziehe in\nGedanken durch die H\u00e4user, sch\u00f6ne Erinnerungen werden wach: an Valy im DFH,\nNicole in der Roten W\u00f6lfin, Sofia und Bianca im Edelweiss. Das wird dann auch\nmein erster Weg. Dort angekommen stehe ich direkt am Kopfende der Treppe des\nersten Stocks pl\u00f6tzlich vor <br>\n<br>\n<strong>Mira<\/strong><br>\n<br>\nSie sitzt auf einem Stuhl direkt in der T\u00fcre, die Beine nach oben auf den Stuhl\ngezogen und schaut auf das Handy auf ihren Knien. Diese Junges-M\u00e4dchen-Pose hat\ngleichzeitig etwas R\u00fchrendes und auch Scharfes, denn durch den Spalt zwischen\nihren Beinen zeichnet sich ihr H\u00f6schen mit einem sch\u00f6n gew\u00f6lbten Venush\u00fcgel ab.\nDass Sie dazu bildh\u00fcbsch ist, sieht man auf den ersten Blick. Ich bleibe stehen\nund jetzt kommt der entscheidende Moment &#8211; es dauert nur kurz und sie schaut\nauf und mir direkt in die Augen: ein strahlendes L\u00e4cheln und wache Augen lassen\nmir keine andere Wahl als heute bei ihr zu bleiben. <br>\n<br>\nWir sprechen kurz Deutsch, wechseln dann ins Englische was sie sehr gut\nbeherrscht. Sie steht auf und jetzt erst sehe ich, wie klein und zierlich Mira\ngebaut ist &#8211; aber auch was f\u00fcr einen sexy-Hardbody sie hat. Dazu tr\u00e4gt sie\nwei\u00dfe W\u00e4sche mit kleinen Rosen drauf, was wieder zur Spannung zwischen\nunschuldig-s\u00fc\u00df und sexy beitr\u00e4gt. Sie riecht \u00fcbrigens auch sehr gut und achtet\nauf Sauberkeit.<br>\n<br>\nMira bietet das Orts\u00fcbliche, dazu als Extras mit Aufschlag Lecken oder K\u00fcssen.\nGar nicht \u00fcblich ist aber ihr reizendes Wesen und dazu der lockere, witzige und\nerstaunlich offene Smalltalk mit ihr &#8211; eine junge Lady mit Stil und Geist. Ich\nbin mehr als doppelt so alt und erlebe ihre Freundlichkeit als Geschenk. <br>\nAls wir dann zum Wesentlichen kommen bin ich geflasht von ihrer einf\u00fchlsamen,\nprofessionellen aber in keiner Weise abgezockten Art. <br>\n<br>\nWas bleibt: wie sie auf dem Bettrand kniet, den Hintern etwas rausgestreckt ,\ndie H\u00e4nde \u00fcber die stehenden A-Cups nach unten streichend die federnd wieder\nnach oben springen. <br>\nIhre schmale Taille mit beiden H\u00e4nden zu umfassen und sie dann weiter zu ihrem\nHintern wandern zu lassen, w\u00e4hrend sie mich gef\u00fchlvoll vor mir kniend verw\u00f6hnt.\n<br>\nIhre kleinen aber eleganten H\u00e4nde die meinen Schwanz irgendwie gr\u00f6\u00dfer wirken\nlassen. <br>\nIhr sanftes und unaufdringliches St\u00f6hnen nah an meinem Ohr. Sie vor mir, den\nOberk\u00f6rper auf das Bett abgelegt und sch\u00f6n im Hohlkreuz wie ein gespannter\nBogen wodurch der Venush\u00fcgel sich anbietet, der perfekte kleine Apfelpo&#8230;<br>\n<br>\nDanach keine Hektik sondern noch ein netter Plausch \u00fcber dies und das wobei sie\nmir noch ihre gesamte Unterw\u00e4sche-Kollektion vorf\u00fchrt so dass ich mir was f\u00fcr den\nn\u00e4chsten Besuch w\u00fcnschen kann. Damit sollte ich nicht zu lange warten denn ewig\nbleibt sie wohl nicht mehr hier.<br>\n<br>\nBut lovers always come, and lovers always go<br>\nand no one&#8217;s really sure who&#8217;s lettin&#8216; go today<br>\nwalking away.<br>\n<br>\n<strong>Epilog<\/strong><br>\nIch g\u00f6nne mir an dem Abend noch eine Zigarre im Jigger&amp;Spoon, lass mir von\nTom Cruise ein paar Drinks mischen, treffe zuf\u00e4llig alte Freunde und lerne noch\nzuf\u00e4lliger ein paar neue kennen. Das habe ich Mira zu verdanken, die mich heute\nwieder auf&#8217;s Gleis gesetzt hat. Mein Tipp: den Therapeuten sparen und das Geld\nbei Mira anlegen.<br>\n<br>\n<br>\n<a href=\"https:\/\/www.vidoevo.com\/video\/OFNiVUMtcWuRpVWFBeEU\/guns-n-roses-november-rain\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.vidoevo.com\/video\/OFNiVU&#8230;-november-rain<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, das wird etwas l\u00e4nger. 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